Neue Schutzkleidung für die Freiwilligen Feuerwehren Langerringen, Gennach und Schwabmühlhausen

Erfolgreiche Leistungsprüfung von zwei Löschgruppen bei der Freiwilligen Feuerwehr Langerringen

 

Von Hieronymus Schneider/Red. 

 

 

Unter den kritischen Augen des Prüfers Martin Hirschinger und der Schiedsrichter Johann Ellenrieder und Norbert Gebert von der Kreisbrandinspektion Augsburg legten zwei Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Langerringen ihre Leistungsprüfung in verschieden Stufen von eins bis sechs ab. Auf dem Gelände des Bauhofs musste von beiden Gruppen der komplette Aufbau der dreiteiligen Löschwasserversorgung mit Saugleitungskuppeln und Trockensaugprobe unter Zeitdruck vorgeführt werden. Je nach Leistungsstufe mussten die zumeist sehr jungen Feuerwehrleute individuelle Aufgaben lösen. So wurde zum Beispiel das Anlegen einer Leine mit den richtigen Knoten zur Rettung und Bergung von Menschen geprüft. Kenntnisse in der Gerätekunde und der Ersten Hilfe wurden in weiteren Zusatzaufgaben gefordert. Die Gruppenführer Tobias Wiedl und Wolfgang Reute beantworteten Fragen zu Einsatzgrundsätzen. Kommandant Thomas Vogt und Bürgermeister Konrad Dobler lobten den großen Fleiß und das Engagement aller Beteiligten, die sich in zahlreichen Übungen vorbereitet hatten. Die Schiedsrichter und Prüfer hatten kaum Grund zu Beanstandungen, so dass jedem Feuerwehrmann, diesmal waren keine Damen dabei, sein Leistungsabzeichen ausgehändigt werden konnte. Aufstellung nach bestandener Leistungsabnahme

 

Die erfolgreichen Absolventen der Leistungsprüfung waren:

 

Stufe 6: Christoph Geiger

Stufe 5: Wolfgang Reute und Thomas Rommel

Stufe 4: Tobias Wiedl, Sebastian Geiger, Martin Graßl und Martin Rupprecht

Stufe 3: Christoph Gerum, Andreas Renner, Simon Ringler, Marcus Botzenhardt, Bernhard Graßl, Markus Ringler und Florian Weimeir

Stufe 2: Simon Rupprecht und Paul Ringler

 

Stufe 1: Julius Spatz und Martin Zech

Modulare Truppmann-Ausbildung Teile 1 vom 07.März bis zum 16.April 2016 in Langerringen und Klosterlechfeld

 

In den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Langerringen und Klosterlechfeld wurde in der Zeit vom 07.03-16.04.16 die neu gestaltete Feuerwehrgrundausbildung die modulare Truppmann-Ausbildung durchgeführt.

Zum Umfang der modularen Truppmann-Ausbildung gehört auch ein Erste-Hilfe-Kurs den einige Teilnehmer des Kurses noch an einem zusätzlichen Samstag absolvieren mussten.

Die Jugendlichen erlernten mit viel Spaß und Aufmerksamkeit die Grundlagen der Ersten-Hilfe in Theorie und Praxis.

 

Am 07.03 wurden die 23 Teilnehmer aus Langerringen, Klosterlechfeld, Gennach und Schwabmühlhausen zur modularen Truppmann-Ausbildung vom, KBI Litzel, KBM Markus Kelnhofer und Kdt. Thomas Vogt im Langerringer Feuerwehrheim begrüßt.

 

In den fast fünf darauf folgenden Wochen wurden den Teilnehmer die Feuerwehrgrundlagen vermittelt wie z.B. Rechtsgrundlagen, Rechte und Pflichten eines Feuerwehrmanns, Unfallverhüttung im Feuerwehrdienst, Grundlagen der Brandbekämpfung, Gefahren an der Einsatzstelle, Tragbare Leitern, Grundlagen der Technischen Hilfeleistung, Löschgeräte und Armaturen, Fahrzeugkunde, Funk und Kartenkunde, Gefährliche Stoffe, Grundlagen der Verbrennung und des Löschens, Handhabung von Feuerlöschern, Knoten und Stiche, Brandbekämpfung nach FwDv3 usw.

Die Ausbildungsthemen wurden in 70 Stunden von Ausbilder bzw. Führungskräften der Langerringer, Klosterlechfelder und Gennacher Wehr übermittelt. Die Jugendlichen mussten an vier Tagen in der Woche die Schulbank drücken bzw. an der Praktischen Ausbildung teilnehmen.

 

Im Zuge der Ausbildung (Fahrzeugkunde) konnten die Jugendlichen einige Fahrzeuge begutachten. Hierzu beteiligte sich neben den teilnehmenden Wehren auch die Feuerwehr Schwabmünchen mit der Drehleiter und die Feuerwehr Kaufering mit dem Wechsellader Technische Hilfeleistung.

 

 

Nach den ersten zwei Wochen mussten die Teilnehmer die erste theoretische Prüfung absolvieren bevor Sie am letzten Tag der Ausbildung eine Abschlussprüfung mit einem Theoretischen und Praktischen Teil ablegten. Bei dieser Abschlussprüfung werden die Jugendlichen mit 50 Fragen über das erlernte Wissen geprüft. Im Anschluss müssen die angehenden Truppmänner sich noch einer Praktischen Prüfung unterziehen, wo verschiedene Aufgaben aus dem Feuerwehrdienst zu bewältigen wahren.

 

Zum Ende des ersten Teils der Modularen Truppmann-Ausbildung wurde noch eine Einsatzübung durchgeführt unter der Beobachtung von KBM Markus Kelnhofer, Bürgermeistern Konrad Dobler und den örtlichen Kommandanten.

Nach bestandener theoretischer Prüfung und praktischen Abschlussübung konnten die Teilnehmer in einem Feierlichen Rahmen die Glückwünsche von BGM Dobler entgegennehmen. BGM Dobler dankte allen Teilnehmern und Ausbildern für den Einsatz der in der Modularen Truppmann Ausbildung geleistet wurde. Im Anschluss wurden die Teilnehmer und Ausbilder noch zu einer gemeinsamen Brotzeit eingeladen.